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Am Samstag den 3. Mai fand die traditionelle Florianifeier des Abschnittes Mondsee statt. Die Organisation dieser Veranstaltung oblag im heurigen Jahr der FF Guggenberg. Aufgrund der schlechten Witterung fand die Feier in der Basilika Mondsee statt. Vom Abschnittsfeuerwehrkommando konnten zahlreiche Ehrengäste begrüßt werden.
Der Bezirkshauptmann Dr. Martin Gschwandtner, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Wolfang Hufnagl, die Bürgermeister Matthias Reindl (Tiefgraben), Karl Feuerhuber (Mondsee), Elisabeth Höllwarth-Kaiser (Oberhofen), Alois Daxinger (Innerschwand), Johannes Gaderer (St. Lorenz) und Willi Waldl (Oberwang), sowie den derzeit Geschäftsführenden Bürgermeister aus Zell am Moos Mag. Johann Wiesinger. Ebenfalls waren Vertreter von Polizei und Rettung mit dabei.
Dr. Ernster Wageneder feierte die Heilige Messe in der Basilika Mondsee, welche von der Musikkapelle Tiefgraben musikalisch umrahmt wurde.
Zahlreiche verdiente Kameraden wurden geehrt. Allen Voran wurden OAW Josef Schruckmayr und OAW Karl Fischer mit dem Verdienstzeichen des Österreichischen Bundesfeuerwehrverband 3. Stufe ausgezeichnet.

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Fotos: OAW Alfred Lichtenberger

Am Montag den 24. März fand die diesjährige Bezirkstagung des Bezirkes Vöcklabruck in Lenzing statt. Bei dieser Veranstaltung wurde OBR Wolfgang Hufnagl von 111 Wahlberechtigten Kommandanten und Abschnittskommandanten mit 109 stimmen wiedergewählt. Auch die Bezirkssieger der Leistungsbewerbe des Vergangenen Jahres wurden geehrt.

Beim Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold wurde AW Patrick Hausleitner im Vergangenen Jahr Bezirkssieger.
In der Wertungsklasse II konnte sich die Feuerwehr Guggenberg in Bronze den Bezirkssieg holen.
Die beiden Bezirkssiege in der Jugendwertung (hier wird der Bezirksbewerb und der Landesbewerb zusammengezählt) konnte in Bronze sowie Silber die Jugendgruppe der Feuerwehr Guggenberg entgegennehmen.
Zahlreiche Gratulanten u.a. Landesfeurwehrkommandant LBD Dr. Wolfgang Kronsteiner, Landtagsabgeordneter Max Hiegelsberger und Bezirkshauptmann Dr. Martin Gschwandtner überreichten die Auszeichnungen an die Feuerwehrkameraden.

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Fotos: BFK Vöcklabruck, FF Guggenberg

Alle fünf Jahre, muss sich der Abschnittsfeuerwehrkommandant - so wie auch die Feuerwehrkommandanten - zu einer Wahl stellen. Wahlberechtigt sind hier die 15 Feuerwehrkommandanten des Abschnittes Mondsee. Am 14. Jänner fand die Wahl unter Anwesenheit des Wahlleiters Dr. Johannes Beer und Karl Dannbauer von der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck und 14 Feuerwehrkommandanten statt. BR Peter Dorfinger wurde nach 2004 und 2009 wieder einstimmig zum Abschnittsfeuerwehrkommandanten gewählt. Dr. Johannes Beer, Karl Dannbauer von der Bezirkshauptmannschaft sowie OBR Wolfang Hufnagl gratulierten sehr herzlich.
Einige Änderungen gibt es im Abschnittsfeuerwehrkommando:
Nach 15-jähriger Tätigkeit als Oberamtswalter für Schriftverkehr und Öffentlichkeitsarbeit, gab OAW Alexander Steinbichler von der FF Mondsee sein Amt zurück. Sein Nachfolger wird Hans-Peter Pachler von der Feuerwehr Innerschwand für den Schriftverkehr. Die Öffentlichkeitsarbeit übernimmt Johannes Dorfinger von der FF Guggenberg.
Ebenfalls nach 15 Jahren als Oberamtswalter für Gerätewesen (einschließlich Atemschutz) übergab OAW Karl Fischer das Amt an Robert Ullmann (beide FF Oberwang) weiter.
Josef Schruckmayr von der Feuerwehr Keuschen war seit 2005 als erster Jugendverantwortlicher des Abschnittes im Kommando. Sein Nachfolger wird Peter Ramsauer aus Zell am Moos.
Gerald Schoblocher (FF Oberwang) - ist für die Bereiche Ausbildung, Leistungsbewerbe und Leistungsprüfungen Zuständig - bleibt ebenso wie Alfred Lichtenberger (FF Oberhofen am Irrsee) als Oberamtswalter für Funk- Lotsen- und Nachrichtenwesen im Kommando.
Der Altersdurchschnitt welcher im Kommando 49 Jahre betrug, sinkt somit auf 39 Jahre.
Der Abschnittsfeuerwehrkommandant bedankt sich bei allen Funktionären für die gute und engagierte Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren, und freut sich auf die Arbeit mit den neuen Oberamtswalter, sowie mit den Feuerwehren, und bedankt sich für das geschenkte Vertrauen.

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Fotos:  OAW Alfred Lichtenberger

Das Feuerwehrjahr 2013 war für die Feuerwehren des Abschnittes sehr arbeitsreich. Vor allem die extremen Wetterbedingungen machten den Feuerwehren zu schaffen.  Die Hitze und Trockenperiode im Sommer, die Starkregenereignisse im Jänner, Juni bzw. Juli, aber auch die Wespen hatten in diesem Jahr wieder Hochsaison. Von den Feuerwehren des Abschnittes mussten im Jahr 2013 insgesamt 768 technische und 102 Brandeinsätze abgewickelt werden.

 

Heftige Unwetter:

Los ging es bereits am 5. Jänner. Nachdem es über zwei Tage in Mondsee über 150l/m² geregnet hat, wurden zahlreiche Keller überflutet, aber auch Bäche traten über die Ufer. Am schwersten traf es die Gemeinde St. Lorenz

Anfang Juni, war ein großer Teil von Oberösterreich von den lang andauernden starken Regenfällen betroffen. Alle Feuerwehren aus dem Abschnitt waren im Einsatz. Vor allem die Gemeinde St. Lorenz und der Bereich um die Fuschler Ache war überflutet. Zahlreiche Straßen - auch um den Mondsee - waren über längere Zeit nicht befahrbar. Die B 151 war überhaupt bis 22 Juli - aufgrund einer Hangrutschung - zwischen Innerschwand und Unterach gesperrt. 238 der technischen Einsätze waren im Juni, ein Großteil davon aufgrund des Hochwassers.

Als wären die Regenereignisse noch nicht genug, suchte am Mittwoch den 3. Juli ein Unwetter die Gemeinden Oberwang, Innerschwand und Nußdorf heim. Innerhalb von wenigen Minuten, stiegen die Pegelstände von kleinen Bächen soweit, dass sie zu reisenden Flüssen wurden. Einige kleinere Muren gingen von den Hängen ab. Auch das Feuerwehrhaus Innerschwand wurde innerhalb kürzester Zeit überflutet. Zur Unterstützung der Feuerwehren Oberwang, Oberaschau und Innerschwand, wurden zahlreiche Feuerwehren aus dem Abschnitt, aber auch aus St. Georgen und Straß zur Hilfe gerufen. Die Aufräumarbeiten nach der Verwüstung dauerten mehrere Tage.

 

Brandeinsätze:

Neben zahlreichen kleineren Bränden, gab es im Jahr 2013 auch einen größeren Brand im Abschnitt. In einem Gasthaus in Oberwang brach am 15. April ein Brand aus. 12 Feuerwehren mit ca. 200 Mann waren im Einsatz. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte die Ausweitung des Brandes auf das gesamte Gebäude verhindert werden.

Am Freitag den 16. Februar kam eine 59- jährige Frau aus Tiefgraben, beim Brand ihres Bauernhauses ums Leben.
Am 14. April brannten zwei vor einem Wohnhaus abgestellte Fahrzeuge in Tiefgraben lichterloh. Nur durch den raschen  Einsatz der Feuerwehren fing der Dachstuhl der Garage kein Feuer.

Am 17. Juni brannte eine Garage in Zell am Moos vollkommen aus. Die direkt angrenzenden Wohngebäude konnten von den Feuerwehren gerettet werden.
Aufgrund der langen Trockenperiode brach im August ein Waldbrand in Steinbach am Attersee aus. Einige Feuerwehren aus dem Abschnitt waren im Einsatz. Am 19. November, brannte ein Silo einer Firma in Oberhofen am Irrsee.
Wie wichtig Brandmeldeanlagen sind, hat sich schon oft gezeigt, leider gibt es hier durch technische Defekte, aber auch durch Unachtsamkeit von Firmenmitarbeitern immer wieder Fehl- bzw. Täuschungsalarme. 2013 waren es insgesamt 33.

 

Technische Einsätze:

Neben den zahlreichen Einsätzen bei Starkregenereignisse, kommen zahlreiche Verkehrsunfälle, Beseitigung von Wespennestern aber auch Öleinsätze hinzu.Leider gab es auch wieder Todesfälle und zahlreiche Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen im Abschnitt.
Am 24. Mai fuhr ein Fahrzeug in den Attersee. Ein zufällig vorbeikommender Feuerwehrkamerad der FF Unterach, rettete den Fahrer aus dem 11°C kalten Wasser und sicherte vor Eintreffen der Feuerwehren das Fahrzeug.
Der Arbeitsintensivste Verkehrsunfall für die Feuerwehren war am 6. Dezember. Eine Massenkarambolage mit 40 beteiligten Fahrzeugen und zahlreichen Verletzten, auf der Westautobahn zwischen Oberwang und St. Georgen im Attergau.
Aber auch zwei schwere Verkehrsunfälle in Hüttenedt (nähe Haslau) innerhalb von drei Tagen mit zahlreichen schwerverletzten und einem Todesopfer beschäftigten die Feuerwehren.
Am Ende des Jahres krachte noch eine Geisterfahrerin auf der Westautobahn in ein Polizeiauto. Gott sei Dank kamen hierbei alle Unfallopfer mit leichteren Verletzungen davon. Andere "Überschläge", Auffahrunfälle, LKW-Unfälle etc. können in der Rubrik Einsätze nachgelesen werden.
Insgesamt waren auf der Straße 16 Fahrzeugbergungen, 25 Öleinsätze, 19 Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfällen und neun Einsätzen mit eingeklemmten Personen abzuarbeiten.
Immer wieder werden die Feuerwehren auch zu nicht alltäglichen Einsätzen gerufen. am 24. Juni wurde die Feuerwehr Mondsee zu einer Tierrettung gerufen. Ein Hund verirrte sich auf das Dach eines Gebäudes. Mithilfe der Besitzerin und des Hubsteigers wurde das Tier wieder auf sicheren Boden gebracht.
Die Wespen hatten im Jahr 2013 wieder Hochsaison. 158 mal wurden die Feuerwehren zu Einsätzen mit Insekten gerufen.
Nicht zu Unterschätzen sind die immer mehr werdenden Lotseneinsätze bei den zahlreichen Veranstaltungen. Insgesamt waren  304 Feuerwehrmitglieder bei 33 Einsätzen 515 Stunden im Einsatz.

 

Bewerbswesen

Der diesjährige Bezirksbewerb wurde von der Feuerwehr St. Lorenz durchgeführt. In den Wertungen Jugend Bronze und Silber konnte sich die Jugendgruppe Guggenberg über den Sieg freuen. In der Wertungsklasse Sicherheit, war es ebenfalls die Bewerbsgruppe Guggenberg welche den Bezirkssieg holte.
Beim Landesbewerb in Rohrbach, lief die Jugendgruppe der FF Guggenberg mit einem 5. Platz in Bronze und einem 7. Platz in Silber jeweils in den ersten Rang. Noch nie erreichte eine Jugendgruppe aus dem Abschnitt eine so gute Platzierung beim Landesbewerb. Bei den Bewerbsgruppen konnten in der Wertungsklasse II die FF Guggenberg in Bronze mit einem 5. Platz (1. Rang) und die FF Zell am Moos mit einem 13. Platz (3. Rang) und einem 10. Platz (2. Rang) überzeugen.

Die Jugendgesamtwertung mit Wanderpokal gewann bereits zum neunten Mal in Folge die Jugendgruppe aus Guggenberg, zweiter wurde die FF Oberwang vor der Jugendgruppe aus Hof.

In den Bewerben um das Funkleistungsabzeichen nahmen in allen drei Stufen zahlreiche Mitglieder aus dem Abschnitt teil.

Beim Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold, kam der Bezirkssieger mit AW Patrick Hausleitner bereits zum zweiten mal in Folge aus Oberwang.

Nach einer intensiven Vorbereitungen konnten zahlreiche Kameraden die Prüfung zum Bronzenen, Silbernen und Goldenen Atemschutzleistungsabzeichen positiv bestehen.

Kameraden der Feuerwehren Haslau, Innerschwand, St. Lorenz, und Zell am Moos, erreichten das Technische Hilfeleistungsabzeichen.

 

Sonstiges und Fakten:

Die Feuerwehrwahlen standen 2013 am Programm. Zahlreiche Kommandanten stellten Ihr Amt zu Verfügung. Nach den Wahlen gab es somit sechs neue Kommandanten in unserem Abschnitt. Insgesamt wurden 34 neue Kommandomitglieder gewählt bzw. bestimmt.

Am Freitag den 5. April wurde BR Peter Dorfinger von der damaligen Landeshauptfrau von Salzburg für die gute Länderübergreifende Zusammenarbeit geehrt.

Im Jahr 2012 gab es mit 383 technische Einsätze nur halb so viele wie 2013.

Die Brandeinsätze waren um 20% mehr als 2012.

Mit den Neuwahlen wurde das Durchschnittsalter der Kommandanten von 47 auf 41 Jahre, jenes der Amtswalter von 40 auf 37 Jahre, und das der Stellvertretenden Kommandanten von 43 auf 36 Jahre gesenkt.
Von den Feuerwehrmitgliedern des Abschnittes wurden über 80 000 ehrenamtliche Stunden geleistet. Würde man diese Stunden mit nur 25€ rechnen, könnte man für dieses Geld ca. 25 Kleinlöschfahrzeuge, oder ca. 7 Tanklöschfahrzeuge inkl. Kompletter Ausrüstung kaufen.