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Am Montag 15.11.2010 fand eine eine abschnittsweite Funkübung mit allen 15 Feuerwehren statt.

Bericht: OAW Lichtenberger Alfred

 

Vorweg noch mal ein großes Dankeschön an alle Feuerwehren des Abschnittes Mondsee für die Teilnahme an der Funkübung.
Ein besonderer Dank gilt vor allem der Feuerwehren St. Lorenz, Oberwang und Zell am Moos für die Durchführung.
Ein kurzer Rückblick soll noch mal Intensität der Funkübung kurz beschreiben.
Um 18:33 Uhr bekommt die Feuerwehr Zell am Moos von der Bezirkswarnstelle die Alarmierung, dass sie zu einem Verkehrsunfall bei der südlichen Ortseinfahrt ausrücken soll. Zwei Minuten später kam die Ausfahrtsmeldung an die Bezirkswarnstelle.
Gleich danach bekam die Feuerwehr Oberwang die Alarmierung für einen Sturmschaden.
Fast zeitgleich um 18:36 wurde auch noch die Feuerwehr St. Lorenz zu einem Brand der Firma Holwöger gerufen.
Nach der Einsatzmeldung von der Oberwang melde auch die Feuerwehr St. Lorenz, dass sie zum Einsatzort ausfährt.
Ab dann ging es bei der Funkübung rund. Die Feuerwehr St. Lorenz erhöhte von Alarmstufe 1 auf 3.
Die Bezirkswarnstelle Vöcklabruck alarmierte daraufhin die Feuerwehren Keuschen, Guggenberg, Tiefgraben, Hof, Mondsee, Innerschwand, Au-See, Unterach und Zell am Moos mittels Sekundenalarm.
Feuerwehr Zell am Moos meldet sich gleich darauf bei der Einsatzleitung St. Lorenz ab, weil sie zeitlich einen anderen Einsatz zu absolvieren hatten.
Die Feuerwehr Zell am Moos forderte um ca. 18:40 Uhr über die BWST die Feuerwehren Haslau und Oberhofen zur Unterstützung beim Verkehrunfall an.
Etwas später wurde auch die Feuerwehr Oberaschau über die BWST von der Feuerwehr Oberwang alarmiert.
Ab jetzt setzte ein überaus starker Funkverkehr ein. Alle Feuerwehren setzten die Einsatzmeldung an die BWST ab. Dann wure auch noch die Feuerwehr Buchenort zum Brandeinsatz von der Feuerwehr St. Lorenz nachalarmiert.
Ca. um 18:50 Uhr waren alle Feuerwehren im Einsatz. Der rege Funkverkehr wurde durch häufiges dazwischenfunken gestört.
In den nächsten 20 min beruhigte sich die Lage ein wenig und es wurde wieder mehr auf die Funkdisziplin geachtet.
Um 19:20 Uhr gab ich die Meldung durch, dass die Funkübung beendet ist und sich alle Fahrzeuge beim Feuerwehrhaus St. Lorenz zur Nachbesprechung einfinden sollen.
Um 19:30 Uhr gab es eine kurze Übungsnachbesprechung mit anschließender Diskussion im Feuerwehrhaus.
Teilgenommen haben alle 15 Feuerwehren mit über 50 Mann, 16 Fahrzeugen und zusätzlich allen Florian-Stationen. Das sind gesamt über 75 Mann.
Die Funkübung hat aus meiner Sicht ergeben, dass das Mitschreiben der Funkprotokolle gut funktionierte (das sollten wir unbedingt bei den Übungen und im Einsatz beibehalten).
Die Einsatzmeldung ist auch von allen Feuerwehren durchgegeben. Das Dazwischenfunken kam wahrscheinlich dadurch zustande weil zu viele Feuerwehren an unterschiedlichen Orten zu gleicher Zeit im Einsatz waren.
Der eingespielte Funkverkehr muss noch intensiver bei den Funkübungen geübt werden.
Erfreut war ich auch, dass sehr viele junge Feuerwehrfrauen und –männer an den Funkgeräten waren.
Zum Schluss möchte ich mich noch beim Team der BWST Vöcklabruck für die Teilnahme bedanken und freue mich schon auf die nächste Herbstfunkübung im Jahr 2011.