foto1 foto2 foto3 foto4 foto5

Achtung: Mit 1. Jänner 2015 gilt das neue Feuerwehrgesetz, und daher sind einige der unten stehenden Informationen nicht mehr aktuell bzw. richtig. 

Die Feuerwehr ist kein Verein sondern eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Die Feuerwehr ist kein "Mädchen für alles" und muss daher auch nicht alle Einsätze annehmen, sofern diese nicht lt. OÖ Feuerwehrgesetz § 2 dem Brandschutz, Katastrophenhilfe oder technische Hilfsdienste unterliegen.

Die Kosten für die Feuerwehren im Einsatz (ausgenommen überörtliche Einsätze), bei Übungen oder Ausbildungen, 
für die Beschaffung und Erhaltung der Baulichkeiten, Einrichtungen, Geräte und sonstiger Gegenstände, die für die Schlagkraft der Feuerwehren dienen. Sind von der Pflichtbereichsgemeinde zu tragen.
Die Kosten, für andere Zwecke sind von der Feuerwehr selbst zu tragen.

Jede Pflichtbereichsgemeinde muss eine Mindestanzahl von Fahrzeugen besitzen. Dies ist in der Brandbekämpfungsverordnung festgelegt und ist abhängig von der Einwohnerzahl/Gebäude bzw. von Gefahrenquellen in jeder Gemeinde.

Bei Feuerwehreinsätzen ist durch den geschädigten ein Kostenersatz zu tragen. Es sei denn es handelt sich um Brände, Abwendungen von der Brandgefahr oder Elementarereignisse, Unfälle und akuten Notständen zur Rettung von Menschen und Tieren. Auch wer vorsätzlich grob fahrlässig einen Feuerwehreinsatz verursacht muss der Feuerwehr den Kostenersatz rückerstatten.

Die Kosten von Feuerwehreinsätzen werden in einer Tarifordnung festgelegt, welche der Gemeinderat der jeweiligen Gemeinde zu beschließen hat. (Vorlage Tarifordnung OÖ Landesfeuerwehrverband)

Jede Feuerwehr (je nach Pflichtbereichsgröße/Anzahl der Fahrzeuge) muss eine Mindestmannschaftsstärke aufweisen. Für die Erhaltung der Schlagkraft der Feuerwehr ist der Feuerwehrkommandant verpflichtet.

Die Feuerwehren des Abschnittes Mondsee haben jährlich über 400 Einsätze zu absolvieren davon sind nur noch ca. 25% Brandeinsätze. Der Rest sind technische Einsätze.

Jede Feuerwehr hat eine vorgeschriebene Anzahl von Übungen und Schulungen welche pro Jahr absolviert werden müssen. Aufgrund der Vielseitigkeit des Einsatzbereiches der Feuerwehren, werden von den meisten Feuerwehren jedoch wesentlich mehr Übungen abgehalten.

Feuerwehrmitglieder sind verpflichtet sich bei jedem Alarm unverzüglich zur Dienstleistung einzufinden, sofern dies nicht aus wichtigen persönlichen oder beruflichen Gründen unmöglich ist.

Es muss nicht in jeder Gemeinde eine Feuerwehr stationiert sein. Eine Nachbarfeuerwehr muss dann dieses Gebiet mitbetreuen.

Es gibt an der Landesfeuerwehrschule in Oberösterreich bereits über 60 verschiedene Lehrgänge welche zur Ausbildung im Feuerwehrdienst dienen.

Jeder Eigentümer eines Gebäudes hat für den brandsicheren Zustand und die brandsichere Nutzung des Gebäudes zu sorgen

Der Bürgermeister ist berechtigt, jedermann nach Möglichkeit und Zumutbarkeit zur erforderlichen Hilfeleistung zu verpflichten (ausnahmen möglich)

Die Gemeinde ist verpflichtet, dass die erforderlichen Löschmittel in ausreichender Menge jederzeit zur Verfügung stehen

Abstände von Feuerpolizeilichen Überprüfungen:

Gebäude der Risikogruppe: alle 3 Jahre

Kleinhausbauten und deren Nebengebäude: alle 12 Jahre

Andere Objekte: alle 8 Jahre

Der Eigentümer eines Gebäudes ist verpflichtet, Einrichtungen der Ersten Löschhilfe in einem dem Stand der Technik entsprechenden Ausmaß bereitzustellen und instandzuhalten. Diese Einrichtungen sind vom Eigentümer in einem dem Stand der Technik entsprechenden Zeitraum auf ihre Funktionstüchtigkeit bzw. Verwendbarkeit zu überprüfen bzw. überprüfen zu lassen. --> Handelsübliche Handfeuerlöscher sind alle 2 Jahre zu überprüfen. Dafür ist der Eigentümer des Gebäudes verantwortlich.

Für die Informationen wird keine Haftung übernommen. Bei falscher juristischer Ausdrucksweise oder falschen Angaben gelten im Zweifelsfall die gültigen Oberösterreichischen Gesetze.