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Am 20.06.2013 wurde die Feuerwehr Mondsee um 07.00Uhr mittels Pager zu einem Verkehrsunfall auf die A1 Westautobahn höhe Betriebsumkehr Mondsee gerufen.

Ein PKW fuhr aus unbekannter Ursache auf einen LKW auf, worauf der PKW über die Autobahn schleuderte und mehrmals gegen die Leitschiene bzw. Betonleitwand krachte.

Der Lenker wurde durch den Unfall glücklicherweise nicht eingeklemmt jedoch unbestimmten grades Verletzt.

Die Aufgaben der FF-Mondsee beschränkten sich daher auf das Absichern der Unfallstelle, dem Binden ausgelaufener Flüssigkeiten und das Säubern der Fahrbahn.

Nach ca. 1,5 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

Eingesetzte Kräfte:
KDO- Mondsee
Tank 1- Mondsee
12 Mann

Lobenswert ist das die Rettungsgasse einwandfrei Funktioniert hat.

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Fotos und Bericht: FF Mondsee

Am 17. Juni 2013 wurden die Feuerwehren aus Haslau und Zell am Moos sowie die Feuerwehren der Alarmstufe II zu einem Brand Wohnhaus in Zell am Moos - Ortschaft Kohlstatt gerufen. Aus derzeit unbekannter Ursache kam es in einem Nebengebäude im Untergeschoß zu einem Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehren standen bereits die zwei Räume in Brand, und das Feuer griff bereits auf den Dachstuhl über. Durch den schnellen Einsatz von mehreren Atemschutztrupps und eines Außenangriffes, konnten die direkt angrenzenden Wohnhäuser, sowie der Großteil des Dachstuhles gerettet werden. Bei diesem Einsatz hat sich wieder gezeigt, wie wichtig ein Flächendeckendes Feuerwehrsystem ist. Es wäre nicht auszudecken gewesen, was passiert wäre, wenn die Feuerwehr nur 10 Minuten später am Einsatzort eingetroffen wäre.

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Im Einsatz standen die Feuerwehren aus Haslau, Zell am Moos, Guggenberg, Hof, Mondsee und Oberhofen, sowie die PI Mondsee mit 4 Mann und das Rote Kreuz Mondsee.

Fotos: FF Guggenberg

Am 2. Juni erreichte uns um ca. 4 Uhr die erste Alarmierung zu einem überfluteten Campingplatz. Was darauf folgte war eine Einsatzserie, wie sie die Freiwillige Feuerwehr St. Lorenz
- wenn überhaupt – schon mehrere Jahrzehnte nicht mehr verzeichnet hatte.

Die anhaltenden Regenschauer sorgten für überflutete Keller, Wohnräume, Garagen,.. Die Straßen um das Feuerwehrhaus waren beispielsweise in allen Richtungen mit gewöhnlichen PKW nicht mehr passierbar. Am schlimmsten traf es die Gebiete in Keuschen, Achort und Wagnermühle, wo praktisch fast in jedem Haus Räume überflutet wurden. Hier drohte auch ein Gastank aus der Verankerung gerissen zu werden.

Mancher ungläubige Autofahrer ignorierte währenddessen die Fahrverbote und musste anschließend samt seinem Wagen von der Feuerwehr aus den teils bauchhohen Wassermassen gerettet werden. Da die Anzahl der Einsätze mit unseren Fahrzeugen alleine nicht mehr bewältigt werden hätte können, wurden Traktoren hinzugezogen. An der Drachenwand waren Feuerwehrmitglieder mit den Sicherungsarbeiten nach einem Murenabgang beschäftigt.

Eine dramatische Wendung nahmen die Einsatzaktivitäten als um 15.34 Uhr eine Meldung zur Suche einer vermissten Person in der Fuschler Ache eintraf. Eine Frau war in Thalgau in den reissenden Fluss geraten und trieb in Richtung St. Lorenz. Alle Hochwassereinsätze wurden daher kurzfristig abgebrochen und die Einsatzkräfte an sämtlichen Brücken postiert. Unterstützend war auch die FF Mondsee, die Wasserrettung sowie die Bergrettung, das Rote Kreuz und ein Notarzt anwesend. Flussaufwärts hielten die Feuerwehren Keuschen und Thalgau Ausschau nach der im kalten Wasser treibenden Frau. Diese konnte schließlich um ca. 18.15 Uhr in St. Lorenz geborgen werden. Die Feuerwehr setzte daraufhin die Pumparbeiten fort, welche noch bis zum Nachmittag des 3. Juni andauerten. Viele unserer Feuerwehrmänner standen demnach über 36 Stunden lang im Einsatz.

Bei mehreren Dutzend Einsätzen erlebten Sie auch allerlei Kuriositäten:
Während mancher Gemeindebürger die Feuerwehr beispielsweise als billige Putzmannschaft, die mit Lappen und Besen bewaffnet in ihrer Urlaubszeit die Keller wischt glaubte, wollte ein anderer, dass die Feuerwehr mit dem Boot anrückt und den Mondsee abpumpt.

Besonders erfreulich war hingegen, dass viele Einwohner die selbst nicht einmal vom Hochwasser betroffen waren, in das Feuerwehrhaus kamen und uns mit Kuchen, Obst, Getränken oder warmen Speisen versorgten! Herzlichen Dank dafür!

Alarmierung: Sirene, Pager, SMS
Fzg.: TLFA, LFB, Privat KFZ
Stärke: 49 Mann
Dauer: ca. 36h

  • FF Keuschen
  • FF Mondsee
  • FF Guggenberg
  • FF Tiefgraben
  • FF Innerschwand
  • FF Unterach
  • FF Oberwang
  • FF Hof
  • FF Thalgau
  • RK Mondsee
  • Wasserrettung Mondsee
  • Bergrettung Mondseeland
  • Notarzt
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Fotos und Bericht: FF St. Lorenz

Der Angesagte Starkregen hat auch das Mondseeland schwer erwischt. Seit Mitternacht sind zahlreiche Feuerwehren im Einsatz. Vor allem in Keuschen und St. Lorenz gibt es großflächige Überschwemmungen. Am Meisten ist das Gebiet der Fuschler Ache betroffen. Zurzeit werden von den Feuerwehren mit Sandsäcken und Pumpen Häuser geschützt. Bereits 25 tonnen Sandsäcke wurden von den Feuerwehrmitliedern gefüllt. Vereinzelt werden auch schon Keller ausgepumpt, jedoch ist dies bei vielen Objekten derzeit noch nicht möglich. In der Gemeinde St. Lorenz sind derzeit die Feuerwehren aus St. Lorenz, Keuschen, Guggenberg, Hof, Tiefgraben, Mondsee und Oberwang im Einsatz. Aber auch in allen anderen Gemeinden sind die Feuerwehren bereits im Einsatz. Der Einsatz wird sich für viele Einsatzkräfte noch über Tage hinziehen, da derzeit noch kein Ende der Regenschauer in Sicht ist. In Mondsee hat es seit Gestern Abend über 70 Liter geregnet.
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Fotos: Diverse Quellen

Am 27.05.2013 wurde die FF-Mondsee um 16:53Uhr als Öl-Stützpunkt zur Unterstützung der FF Zell am Moos zu einem Öleinsatz am Irrsee gerufen.
Aus unbekannter Ursache floss eine bis dato unbekannte Menge Heizöl durch einen kleinen Bach in den Irrsee und bedeckte diesen im Schilfbereich auf eine Länge von 200m mit einem Ölfilm.

Die zuständige FF Zell am Moos versuchte das ausgelaufene öl mittels Öl Bindemittel aufzufangen was aber aufgrund der Witterung scheiterte.
Die FF-Mondsee rückte mit A-Boot und Ölsperren zum Irrsee um mittels Öl sperre eine Ausbreitung zu verhindern.
Da es aufgrund der Dunkelheit am Abend nicht mehr möglich war das Öl zu binden werden die Arbeiten am Nächsten Tag fortgesetzt.
Eingesetzte Kräfte:
FF-Mondsee
Tank 2 - Mondsee
Öl – Mondsee
Pumpe 2 – Mondsee
A-Boot Mondsee
20 Mann

FF-Zell am Moos
3 Fahrzeuge ca. 25 Mann

BH-Vöcklabruck

 

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Fotos und Bericht: FF Mondsee