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Juli 2009: Ein Hoch schaufelt tropische Hitze aus der Sahara nach Österreich. Die Quecksilbersäule steigt in manchen Orten auf bis zu 37 Grad C. Nach dem verregneten Juni und der Hochwasser-Katastrophe der letzten Wochen zeigt sich der Sommer endlich von seiner schönen Seite - die "Hundstage" sind da! Leider haben auch die heissesten Tage des Jahres ihre Schattenseite: Am 23. Juli 2009, einem Donnerstag, braut sich ein mächtiges Hagelunwetter zusammen. Es zieht eine Spur der Verwüstung durch den Salzburger Flachgau und das oberösterreichische Innviertel. Zahlreiche Hausdächer werden beschädigt, an manchen Regionen erreichen die Hagelschlossen die Größe von Tischtennisbällen. Auch Fahrzeuge und Pflanzen werden zerstört, viele Wildtiere getötet. Die Region Salzkammergut mit dem MondseeLand wird knapp verschont.

Am nächsten Tag, Freitag, 24. Juli 2009, ergeht der Hilferuf an die umliegenden Feuerwehr-Abschnitte. Die FF Haslau rückt um 13.30 Uhr mit 6 Mann und dem Einsatzfahrzeug zum Assistenzeinsatz nach Fornach aus. Es werden ein Bauernhof und ein Wohnhaus, deren Dächer durchlöchert wie Schweizer Käse sind, mit Plastikplanen provisorisch abgedeckt und damit regenfest gemacht. Der Einsatz ist nicht ungefährlich, da nicht überall eine Leinensicherung durchgeführt werden kann. Auch ein Hubsteiger wird herangezogen. Das Wetter ist schwül-warm mit Temperaturen um die 25 Grad C. Der Einsatz kann rechtzeitig vor dem Einsetzen eines Regengusses erfolgreich beendet werden. Die FF Haslau rückt um 20.30 Uhr wieder ins Zeughaus ein.

1 Toter drei schwerverletzte ist das Resümee bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 154 in Zell am Moos am 19.12.2009.
Nachdem es bereits im Jahr 2007 drei schwere Unfälle in unmittelbarer nähe zur Unfallstelle gab, wurde die eisige Fahrbahn um ca. 16:35 4 Personen zum Verhängnis. Der Fahrer eines Audis konnte sich aus dem brennenden Auto nicht mehr befreien und starb noch an der Unfallstelle. Passanten (u.a ein ehemaliger Feuerwehrkommandant) versuchten noch mit mehreren Feuerlöschern den Brand zu löschen. Sie waren jedoch machtlos. Das zweite Auto wurde über die Leitplanken über eine Böschung geschleudert und blieb auf dem Dach liegen.
Alle drei Insassen des Opels mussten von den Feuerwehren mit der Bergeschere aus dem PKW gerettet werden. Sie wurden mit schweren Verletzungen der Rettung übergeben.
Die Aufräumarbeiten waren um ca. 20:30 Uhr beendet.
Folgende Feuerwehren waren am Einsatz beteiligt
Guggenberg
Haslau
Oberhofen
Zell am Moos

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Fotos: FF Guggenberg

Am Freitag 18.12.2009 um 03:46 Uhr wurden die Feuerwehren St. Lorenz und Keuschen von der Landeswarnzentrale zu einem "Brand Wohnhaus" alarmiert. Da beim eintreffen der Feuerwehren das Gebäude bereits in Flammen stand, wurde die Alarmstufe 3 ausgelöst. Mit der Hlfe von 5 weiteren Feuerwehren konnte - bei einer Temperatur von ca. - 10° - der Brand rasch unter kontrolle gebracht werden. Aufgrund der vielen eingesetzten Atemschutztrupps wurde um 04:36 Uhr das Atemschutzfahrzeug Vöcklamarkt angefordert. Bereits um 06:00 Uhr konnten die Feuerwehren wieder in de Gerätehäuser zurückkehren. Die FF St. Lorenz führte die Brandwache bis ca. 09:00 Uhr durch.

Im Einsatz standen die Feuerwehren aus:
Au-See
Guggenberg
Innerschwand
Keuschen
Mondsee
St. Lorenz
Tiefgraben
Vöcklamarkt
Winkl (St. Gilgen)

© Fotos FF St. Lorenz

Am Montag den 03.08.2009 ereignete sich um ca. 13:30 Uhr ein tragischer Arbeitsunfall. Bei Schneidearbeiten von Sträuchern, kippte eine Fahrbahre Hebebühne um. Die beiden Arbeiter welche sich zu diesem Zeitpunkt im Korb befanden, wurden auf die Straße geschleudert. Einer der beiden Arbeiter erlag am Unfallort noch seinen schweren Verletzungen. Die zweite Person, wurde mit schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus geflogen.
Zur Bergung der verunfallten Hebebühne, wurde der Kranstützpunkt Vöcklabruck angefordert. Die Aufräumarbeiten waren ca. um 17:30 Uhr abgeschlossen. Am Einsatz waren die Feuerwehren aus Tiefgraben, Guggenberg, (Hof - wurde am Einsatzort nicht mehr benötigt), und Vöcklabruck beteiligt.

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Am Freitag den 31. Juli 2009 um ca. 14:30 Uhr wurden die 4 Feuerwehren aus Guggenberg, Hof, Mondsee und Tiefgraben zu einem Brand eines Wohnhauses in Tiefgraben alarmiert. Gott sei Dank handelte es sich nur um einen Kleinbrand vor dem Gebäude, der jedoch - ohne einschreiten der Feuerwehren - zu einem Großbrand hätte ausbrechen können. Der Brand war somit rasch unter Kontrolle. Nach einer Einsatzdauer von weniger als einer Stunde, waren alle 4 Feuerwehren wieder einsatzbereit.

 

 

 

 

 

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