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Laut Bericht der PI Seewalchen von 27. 11. 2010, GZ C1/52814/2010 ist es am 26. 11. 2010 zirka 19:30 Uhr zu einem LKW-Unfall (Sattelzugfahrzeug mit Sattelanhänger) gekommen. Bei der Bergung und beim Unfall selbst wurde seinerzeit keine Feuerwehr beigezogen.
Einige Tage später wurde die FF zu einem Ölaustritt am Mondsee gerufen. Ein Zusammenhang mit dem LKW-Unfall war damals noch nicht bekannt.
Nach neuerlichem massiven Öl am „Heiserer Bach“ als Zubringer zum Mondsee, welcher direkt unter der Autobahnbrücke (LKW-Unfallpunkt A1 KM 259,36, RFB Salzburg) talwärts fließt, wurde heute von der BH VÖ Hemetsberger der rufbereite ASV Axel Brunner vom Ölalarmdienst, Amt der OÖ LR vor Ort gerufen.
Nach umfangreichen Erhebungen wurde festgestellt, dass direkt am Unfallort außerhalb der Fahrbahn im Grünstreifenbereich unter Schnee massiv Ölkontamination (Phase, starker Dieselgeruch) bestand. Der zuständige ASFINAG Vertreter und später auch die ASFINAG Streife samt Polier sind vor Ort gekommen. Es wurde von diesen mitgeteilt, dass für Dienstag 7. 12. ein Versicherungs SV mit der ASFINAG den Schaden erheben werde und die heutigen Gefahr im Verzug Arbeiten der FF, der Fa. Buchschartner (Bagger, LKW, Mulden) und der Fa. SMS (Kanal-Drainagen Videokamera), und andere direkt mit ASFINAG bzw. folglich Versicherung den Kostenaufwand verrechnen sollen.
Aus Sicht des ASV sind die bisher gesetzten Abwehrmaßnahmen am Mondsee und am „ Heiserer Bach“ (Ölsperren, Ölbindemittel, Pfosten-Tauchsperren, intensive Inspektionen, Bootseinsätze, u.a.) und die heute eingeleiteten und derzeit weiter bis in die späte Nacht laufenden Abwehrmaßnahmen (Ausbaggerung, Drainagenspühlung, u.a.) äußerst effizient und zielgerichtet durchgeführt wurden und werden. Damit konnte insbesondere durch die FF Einsatzkräfte ein weiteres Ausbreiten im Untergrund (Residualsättigung) auch durch die ab heute Nachmittag einsetzende Tauwetterperiode (matschiger bzw. schmelzender Schnee mit Ölmobilisierung) und folgliches Abschwemmen in Bach und Mondsee mit voller Einsatzstärke verhindert werden. Durch in der Nacht rapid abfallende Temperatur ins minus wurde der Einsatz für die FF erheblich erschwert. Die Videokamera brachte neue Fakten. Demnach sind weitere Arbeiten notwendig.

Unter anderem heute vor Ort befasste Personen:
ASFINAG Autobahnmeister (05010834500)Schöringhumer
ASFINAG Polier und Streckenpersonal
PI Mondsee, Inspektor Putz (Probenahmen)
PI Autobahnpolizei Streife
Fa. Buchschartner LKW Fahrer und Baggerfahrer (Bernhard Schießendoppler)
Fa. SMS Kanal Videokamera (Robert Schwaighofer, Christian Schruckmayr)Mondsee
FF Innerschwand HBI Herbert Wesenauer (Einsatzleiter)
FF Innerschwand AW Josef Edtmayer (Schriftführer und Dokumentation)
FF Innerschwand AW Johann Hausstätter (Fotoprotokoll und Organisation der Videoerhebungen)
FF Innerschwand AW Alois Widlroither (Maschinist)
FF Innerschwand Mannschaft, Fahrzeuge und Gerätschaft 
Amt der OÖ LR Ölalarmdienst Axel Brunner
BH VÖ Hr. Hemetsberger (Behörde, telefonisch)

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Fotos und Bericht: FF Innerschwand

Die Suche nach dem 70 Jährigen Pensionisten, welcher seit 2. November am Irrsee vermisst ist geht weiter. Nachdem am Montag den 8. November eine Suchpause eingelegt wurde, suchten die Polizei mit Leichenspürhunde und Feuerwehrtauche, sowie Taucher der Wasserrettung den See am Dienstag und Mittwoch weiter ab.  Nachdem der Vermisste auch an diesem Tag nicht entdeckt wurde, organisierten die Einsatzkräfte unter der Leitung der BH Vöcklabruck noch einmal eine groß angelegte Suchaktion.
Heute sind 90 Feuerwehrtaucher von 15 Feuerwehren, ca. 30 Taucher der Wasserrettung und Einsatzkräfte der FF Zell am Moos und Oberhofen am See, um den Augsburger Fischer zu finden.
Eine mobile Druckkammer, zur Absicherung bei einem etwailigen Tauchunfall, stellte der Landesfeuerwehrverband Steiermark zu Verfügung. Um die Tauchflaschen füllen zu können, sind 3 Atemschutzfahrzeuge von Vöcklamarkt, BTF Steyrmühl sowie vom Landesfeuerwehrkommando am Einsatzort.
Für die Versorgung der zahlreichen Einsatzkräfte ist das Rote Kreuz mit einer Mobilküche am See. Wenn auch das "Flächentauchen" kein Ergebnis bringt, wird heute Abend entschieden, wie weiter vorgegangen wird.

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Fotos: AFK-Mondsee, FF Vöcklabruck

Am Nachmittag des 2. November kam bei der Polizei die Vermisstenmeldung für einen 70 Jährigen Pensionisten aus Augsburg. Nachdem sein Auto an der Schiffsanlegestelle stand, und das Boot nicht am Ufer war, musste sich der Mann am Irrsee aufhalten. Unverzüglich wurde die Suche gestartet, an der die FF Zell am Moos mit dem A-Boot den See bis in die späten Nachtstunden absuchte.

Am 3. und 4. November beteiligten sich neben der FF Zell am Moos und FF Mondsee mit den A-Booten sowie die FF Oberhofen auch zahlreiche Wasserrettungen aus der Umgebung. Ebenfalls war ein Hubschrauber des Innenministeriums im Einsatz. Aber weder das Boot noch der Fischer konnte gefunden werden.

Am 5. November wurde ebenfalls wieder den ganzen Tag mit den A-Booten der Feuerwehren aus Zell am Moos und Mondsee gesucht. Auch die FF Oberhofen stand wieder im Einsatz. Die Hilfskräfte wurden zusätzlich wieder durch einen Hubschrauber unterstützt.

Am 6. November wurde die Suche noch einmal forciert. Insgesamt standen 8 Feuerwehren, und zahlreiche Wasserrettungen im Einsatz.  Es wurden 4 Suchtrupps gebildet, die am Ufer entlang noch einmal den gesamten See absuchten, um 100% sicher zu gehen, dass sich der Pensionist nicht im Schilf befindet, welches den Großteil des See umschließt. Hand in Hand mit jedem Suchtrupp am Ufer suchte jeweils ein Feuerwehrboot die Uferbereiche ab. Durch den ständigen Sichtkontakt zwischen Boot- und Ufereinsatzkräfte, konnten auch die stark bewachsenen Gebiete durchsucht werden.
Eingesetzt wurden an diesem Tag die Feuerwehrboote aus Zell am Moos, Mondsee, Unterach und Seewalchen. Zusätzlich waren noch 4 Boote der Wasserrettung und zahlreiche Taucher der Wasserrettung im Einsatz, um bei einem Fund des Mannes eine rasche Bergung durchführen zu können. Die Suche im Uferbereich führten die um den Irrsee ansässigen Feuerwehren aus Guggenberg, Hof, Haslau, Oberhofen und Zell am Moos durch. Auch Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Robert Mayer machte sich an diesem Tag ein Bild von den durchgeführtem Einsatz.
Trotz des massiven Einsatzes, wurde keine Spur - weder vom Mann noch vom Boot - gefunden. Somit musste auch am 5. Tag die Suche mit einem negativen Ergebnis beendet werden.

In den nächsten Tagen wird die Suche fortgesetzt.

 

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Fotos: FF Guggenberg

Am 21. Oktober 2010 ereignete sich an der B154 im Bereich Mondsee ein schwerer Verkehrsunfall. Durch den Zusammenstoß zwischen einem LKW und PKW wurden 3 Personen unbestimmten grades verletzt. Der LKW Lenker, kam ohne Verletzungen davon. Eine Person wurde mit dem Notazthubschrauber die beiden anderen mit Rettungsfahrzeugen ins Krankenhaus gebracht. Um ca. 13:10 Uhr war die Unfallstelle geräumt, und die Feuerwehren konnten die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

Im Einsatz:

FF Mondsee (Tank I, KDO)
FF Guggenberg (LFB-A, KDO) 15 Mann 

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Fotos und Bericht: FF Guggenberg

Anrainer bemerkten am 22. September um ca. 15:15, dass ein Blumenkasten am Balkon eines Wohnhauses in der Gemeinde St. Lorenz zu brennen begonnen hatte und unternahmen erste Löschversuche. Mit dem HD-Rohr des neuen TLFA wurde der Kleinbrand von der FF Keuschen, endgültig gelöscht. Durch das rasche Eingreifen konnte ein Übergreifen auf das Vordach ausgeschlossen werden.

Einsatzdauer: 60 Minuten

FF Keuschen, TLFA, KDOF, 12 Mann, FF St. Lorenz, TLFA, ca. 10 Mann

 

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 Fotos und Bericht: FF Keuschen